Kopftuchstreit – modernes Identitätssymbol contra staatliche Neutralität?

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Gita Neumann erwidert auf den Debattenbeitrag „Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?“, widerspricht der Auffassung Thomas Heinrichs, die Neutralität des Staates solle durch eine möglichst große Pluralität von Erscheinungsformen seiner Bediensteten gewährleistet werden und plädiert für die Beibehaltung des Berliner Neutralitätsgesetzes. Die Autorin weist ihrerseits auf zahlreiche Missverständnisse und Fehlurteile in der Debatte hin und beleuchtet insbesondere kritisch das ambivalente Phänomen emanzipatorischer Kopftuchträgerinnenschaft.

 

Autorin: Gita Neumann
Erschienen: 07/2018
Seiten: 26 Seiten

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Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?

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Thomas Heinrichs verweist in seinem Debattenbeitrag auf das Problem, dass unter gesellschaftlichen Bedingungen eines weltanschaulichen und religiösen Pluralismus die Anwendung von Neutralitätsgesetzen diskriminierende Tendenzen bekommen kann. Er diskutiert die „Kopftuch-Frage“ im öffentlichen Dienst als Integrationsfrage, widerspricht der Identifikation von „Staat“ und Lehrerbekleidung, verweist auf die verbreitete Überschätzung des Lehrereinflusses auf Schüler und rät zu mehr Gelassenheit.

 

Autor: Thomas Heinrichs
Erschienen: 04/2018
Seiten: 8 Seiten

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Die theologische Mär von der atheistischen Verzweiflung

Einfach ein Kreuz – Martin Jäger / pixelio.de

Ein fehlender Glaube an eine göttliche Schöpfung und an ein Leben nach dem Tod bringe den Menschen seelisch in eine verzweifelte Lage. Diese Behauptung hört man immer wieder von christlichen Wortführern. Der Autor Urs Aeschbacher stellt sich der Behauptung eines „verzweifelten atheistischen Seelenzustand(es)“und beschreibt dafür seinen persönlichen Erfahrungshintergrund.

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>>> Aeschbacher_Theologische Mär

Die Angst der Linken vor der Kultur

In der Nachbearbeitung der sexuellen Übergriffe der Silvesternacht in Köln und anderen Städten hat sich die Linke darauf konzentriert, die Art der medialen Berichterstattung und gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu kritisieren. Arnd Richter beschreibt, warum die (radikale) Linke die kulturelle Dimension patriarchaler Herrschaft übersieht und damit die Opfer sexueller Gewalt „links liegen“ lässt.

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>>> text_41_richter_angst_der_linken

Die Spirale der Gewalt

Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass deutsche Soldaten auch in Syrien ihrem zweifelhaften Beruf nachgehen sollen – weil, so die offizielle Begründung, wir uns Frankreich gegenüber solidarisch verhalten müssen. André Kamphaus fragt nach den Alternativen dieses Einsatzes der Bundeswehr im Kampf gegen den IS und der „Spirale der Gewalt“.
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