Die Privilegierung eines konkreten Familienmodells wertet andere Lebensentwürfe ab; ein emanzipatorischer Humanismus erkennt unterschiedliche Bedürfnisse an und ist offen für alle
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Die Privilegierung eines konkreten Familienmodells wertet andere Lebensentwürfe ab; ein emanzipatorischer Humanismus erkennt unterschiedliche Bedürfnisse an und ist offen für alle
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Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurse und die schwindende normgebende Rolle der Kirchen fordert Johannes Schwill eine humanistische Debatte über Wert und Selbstverständnis der Familie und skizziert seine eigenen Vorstellungen dazu
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In seinem Beitrag zur öffentlichen Verhandlung von Covid 19 plädiert Frieder Otto Wolf für eine rationale humanistische Debatte, die pandemiepolitische Maßnahmen als Aufgaben einer sachgerechten Verwaltung anerkennt
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Frank Roßner lobt die Theologin und Psychologin Ursula Neumann als kritische Beobachterin und Kommentatorin parlamentarischer Beschlüsse zur Pandemiepolitik
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In seinem Beitrag zur aktuellen Debatte macht Kurt Edler klar, dass es weder um das Kopftuch noch um den Islam oder die Neutralität der Schule geht, sondern um das Recht der Schüler_innen auf weltanschaulich-religiöse Zurückhaltung der Lehrenden.
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Das Berliner Neutralitätsgesetz ist nicht diskriminierend. Seine Auswirkungen können verständlicherweise so erlebt werden, müssen sie aber nicht.
Ralf Schöppners Beitrag zur aktuellen Debatte ist ein Appell für die Achtung der Religionsfreiheit in sich wandelnden pluralistischen Gesellschaften.
Thomas Heinrichs argumentiert, dass die seit Jahren vorherrschenden Diskussionen darüber, ob muslimische Lehrerinnen in der Schule ein Kopftuch tragen dürfen, weniger mit staatlicher Neutralität zu tun haben als mit der Stellung des Islam in Deutschland.
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Georg Korfmacher bezweifelt, dass es sinnvoll – ja überhaupt möglich ist, sich zum qualifizierten Humanisten ausbilden zu lassen; schließlich ist Humanismus eine Lebenseinstellung, eine Geisteshaltung.
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Die Corona-Pandemie zeige die Grenzen eines allzu idealistischen Humanismus. Unser Autor folgert daraus die Notwendigkeit eines kritischen Posthumanismus.
>>> weiterlesenWorauf kann man hoffen in dieser herausfordernden Situation, wenn die Hoffnungen an einen Gott oder andere jenseitige Kräfte ausscheiden und man weder überdramatisieren noch in Passivität verfallen will?
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