Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?

(c) Thorben Wengert / pixelio.de

Thomas Heinrichs verweist in seinem Debattenbeitrag auf das Problem, dass unter gesellschaftlichen Bedingungen eines weltanschaulichen und religiösen Pluralismus die Anwendung von Neutralitätsgesetzen diskriminierende Tendenzen bekommen kann. Er diskutiert die „Kopftuch-Frage“ im öffentlichen Dienst als Integrationsfrage, widerspricht der Identifikation von „Staat“ und Lehrerbekleidung, verweist auf die verbreitete Überschätzung des Lehrereinflusses auf Schüler und rät zu mehr Gelassenheit.

 

Autor: Thomas Heinrichs
Erschienen: 04/2018
Seiten: 8 Seiten

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Ein Kommentar

  1. Und wenn jetzt die Nackeis kämen? Naturismus-Lebensreform ist eine echte Weltanschauung!
    Oder weniger harmlos: Thor-Steinar-Träger?

    Mensch Leute, denkt doch mal ein wenig über den Tellerrand hinaus. Der Schleier ist nicht bloß freiwillig übergeworfen – er sit auch sozialer Druck gegenüber anderen Muslima (was glaubt ihr, was da zum Teil für ein Gezicke abgeht), er ist auch familiär und sozial erzwungen. Die Frage ist doch: Dürften die Frauen das Ding einfach ablegen, wenn sie wollten? Und das dürften sie meist eben nicht.

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