„Religionsgeschichte Deutschlands in der Moderne“ von Horst Junginger

Religionsgeschichte Deutschlands in der Moderne

Der Religionswissenschaftler Horst Junginger bietet in seinem Buch ,,Religionsgeschichte Deutschlands in der Moderne‘‘ eine kompakte und übersichtliche historische Darstellung an. Dabei konzentriert er sich auf die religiöse Pluralisierung, das Verhältnis von Staat und Kirche, die Entwicklungsdynamiken innerhalb einzelner Konfessionen und Weltanschauungen sowie die Einflüsse der Moderne auf die Entwicklung der Religionswissenschaft.

Autor: Horst Junginger
Verlagsort: Darmstadt
Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Erschienen: 2017
Seiten: 160 Seiten
Preis: 19,95 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-534-25811-6
Rezensent: Jenna Dombrowski

 

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„Humanistische Reflexionen“ von Julian Nida-Rümelin

Humanistische Reflexionen

Ein richtig verstandener Humanismus ist die Antwort auf die aktuelle Unordnung der Welt: Dies ist die zentrale politische These des 2016 erschienenen Bandes „Humanistische Reflexionen“ von Julian Nida-Rümelin. Der Rezensent Ralf Schöppner empfiehlt das Buch, das gedankenreich eine ganze zeitgenössische Philosophie des Humanismus umreiße, die mehr sein wolle als „nur“ Weltanschauung und sich dabei der Frage aussetze, ob sie Humanismus allzu sehr auf eine Philosophie reduziert.

Autor: Julian Nida-Rümelin
Verlagsort: Berlin
Verlag: Suhrkamp Verlag
Erschienen: 7/2016
Seiten: 474 Seiten
Preis: 22,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-518-29780-3
Rezensent: Ralf Schöppner

 

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„Worüber reden wir eigentlich?“ Festgabe für Rosemarie Will

Worüber reden wir eigentlich? Festgabe für Rosemarie Will.

Thomas Heinrichs konzentriert sich in seiner Besprechung der Festgabe auf Rosemarie Wills eigenen Textbeitrag Zwischen Himmel und Erde, in dem sie über die Grundrechte in Karl Marx‘ Schrift Zur Judenfrage schreibt. Nicht nur mit dem Wandel ihrer Einstellung zu Marx von ihrer Dissertation in der DDR zur Abschlussvorlesung in der BRD verkörpere Rosemarie Will ein Stück deutsch-deutsche Geschichte.

Autor: Herausgegeben von M. Plöse, T. Fritsche, M. Kuhn, S. Lüders
Verlagsort: Berlin
Verlag: Humanistische Union
Erschienen: 2016
Seiten: 1063 Seiten
Preis: 21,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-930416-34-9
Rezensent: Thomas Heinrichs

 

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„Was für Lebewesen sind wir?“ von Noam Chomsky

Was für Lebewesen sind wir?

Tina Bär bespricht Chomskys neues Buch, in dem es um die Rolle der Sprache für unser Denken und Handeln geht. Als Kern von Chomskys Sprachdenken hebt sie hervor, dass uns Sprache unendliche Kreativität und Freiheit ermögliche, um uns als autonome Wesen zu behaupten und Gesellschaft zum Besseren zu gestalten.

Autor: Noam Chomsky
Verlag: Suhrkamp
Erschienen: 2016
Seiten: 248 Seiten
Preis: 26,00 Euro
ISBN/ISSN: ISBN: 978-3-518-58694-5
Rezensent: Tina Bär

 

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„Die Grenzen der Toleranz. Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen.“ von Michael Schmidt-Salomon

Die Grenzen der Toleranz. Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen.

Ralf Schöppner bespricht das aktuelle Buch von Michael Schmidt-Salomon mit grundsätzlicher Sympathie, aber ohne an Kritik zu sparen. Die Ausführungen über Islamkritik, offene Gesellschaft und Toleranz stehen unter der Leitfrage, ob es sich bei diesem Buch um einen notwendigen säkularen Linkspopulismus handelt.

Autor: Michael Schmidt-Salomon
Verlagsort: München/Berlin
Verlag: Piper-Verlag
Erschienen: 2016
Seiten: 215 Seiten
Preis: 10,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-492-31031-4
Rezensent: Ralf Schöppner

 

„Humanismus: Grundbegriffe“ von Cancik, Hubert / Groschopp, Horst / Wolf, Frieder Otto (Hrsg.)

Humanismus: Grundbegriffe

Gerhard Engel sieht in diesem Handbuch eine gelungene Selbstvergewisserung über die aktuelle Bedeutung von Humanismus und seine zukünftigen Entwicklungspotentiale.
Vor dem Hintergrund seines eigenen Konzeptes von Humanismus – „Menschen stärken“ und „ geistiger Stoffwechsel“ – fordert er aber auch die seiner Ansicht nach fehlende Durchdringung wirtschaftlicher Fragen ein.

Autor: Cancik, Hubert / Groschopp, Horst / Wolf, Frieder Otto (Hrsg.)
Verlagsort: Berlin, Boston
Verlag: de Gruyter
Erschienen: 2016
Seiten: 436 Seiten
Preis: 149,95 Euro
ISBN/ISSN: 9783110471366
Rezensent: Gerhard Engel

 

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„Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen“ von Matthias Pöhlmann und Christine Jahn (Hrsg.)

Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen

Thomas Heinrichs bespricht die Neuauflage des mehr als tausendseitigen Handbuchs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), herausgegeben von Matthias Pöhlmann und Christine Jahn. Neben 72 Artikeln zu religiösen Gruppen beinhaltest das Handbuch zum ersten Mal auch ein Kapitel zu „Atheistischen und humanistische Organisationen“.

Autor: Matthias Pöhlmann und Christine Jahn (Hrsg.)
Verlagsort: Gütersloh
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Erschienen: 2015
Seiten: 1080 Seiten
Preis: 98,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-579-08224-0
Rezensent: Thomas Heinrichs

 

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„Gegen den Hass“ von Carolin Emcke

Gegen den Hass

Heinz-Bernhard Wohlfarth bespricht das Buch von Carolin Emcke, bestimmt es als eine „Denkschrift“, analysiert Emckes „epistemischen“ Begriff des Hasses und plädiert für die Ergänzung durch eine moralische und politische Begrifflichkeit

Autor: Carolin Emcke
Verlagsort: Frankfurt/M.
Verlag: S. Fischer
Erschienen: 2016
Seiten: 240 Seiten
Preis: 20,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-10-397231-3
Rezensent: Heinz-Bernhard Wohlfarth

 

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„Recht und Konfession“ von Christian Waldhoff (Hg.)

Recht und Konfession

Konfessionalität im Recht?

Dass konfessionell grundierte Wissenschaftler oftmals noch davon ausgehen, die Sonne drehe sich um die Erde, insofern sie Staat und Gesellschaft als Teil der göttlichen Ordnung und nicht etwa Religion als gesellschaftliches Subsystem betrachten, konstatiert Thomas Heinrichs in seiner ausführlichen Besprechung dieses Aufsatzbandes.

Autor: Christian Waldhoff (Hrsg.)
Verlagsort: Frankfurt/M.
Verlag: Klostermann
Erschienen: 2016
Seiten: 254 Seiten
Preis: 29,80 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-465-04251-8
Rezensent: Thomas Heinrichs

 

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„Scham. Die politische Kraft eines unterschätzten Gefühls“ von Jennifer Jacquet

Scham. Die politische Kraft eines unterschätzten Gefühls

Die New Yorker Assistenzprofessorin Jennifer Jacquet untersucht in ihrem Buch „Scham – Die politische Kraft eines unterschätzten Gefühls“ Scham und Schuld als gesellschaftliche Instrumente der Bestrafung und geht der Frage nach, wie sich die öffentliche Bloßstellung und Beschämung gezielt als politisches Instrument für eine bessere Welt nutzen ließe. Beschämung als legitimes Mittel politischer Intervention? Ein aus Sicht der Rezensentin eher fragwürdiges Unterfangen.

Autor: Jennifer Jacquet
Verlagsort: Frankfurt am Main
Verlag: S. Fischer
Erschienen: 2015
Seiten: 224 Seiten
Preis: 18,99 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-10-035902-5
Rezensent: Tina Bär

 

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