Das Rätsel – Bild mit Mythos: Aus der Frühgeschichte des „modernen Humanismus“

Jean-Auguste-Dominique Ingres [Public domain], via Wikimedia Commons
Wir dokumentieren den Vortrag von Hubert Cancik anlässlich des 75. Geburtstages von Frieder O. Wolf im Rahmen des Akademie-Kolloquiums „Ein Leben für Befreiung von und zu“ am 13. Februar 2018. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit künstlerischen Verarbeitungen des Ödipus-Motivs weist der Autor auf die aktuelle Notwendigkeit eines „Neuen Ödipus“ hin. Einer, der sich ohne Gewalt oder vermeintlichem Offenbarungswissen, dafür aber mit Verstand den Widersprüchen und Rätseln des aggressiven Kapitalismus und den Problemen von Herrschaft und Befreiung stellt.

Autor: Hubert Cancik
Erschienen: 04/2018
Seiten: 12 Seiten

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Humanistisches Profil in der offenen Gesellschaft

(c) www.JenaFoto24.de / pixelio.de

Der Autor bearbeitet die heute viele umtreibende Frage, wie humanistische Standpunkte bezogen und klar artikuliert werden können, ohne dabei Andersdenkende abzuwerten oder die Prinzipien einer offenen Gesellschaft zu verraten. Als Antwort bietet er vier wesentliche Differenzierungen für mögliche Äußerungen in weltanschaulichen Dialogen an.


Autor:
Helmut Fink
Erschienen: 02/2018
Seiten: 16 Seiten

 

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Humanismus und Selbstverständnis des Humanistischen Verbandes

Wir dokumentieren den am 17. November in der Humanistischen Akademie in Berlin gehaltenen Vortrag des Kulturwissenschaftlers Horst Groschopp. Der Autor erkundet historisch den „Sinn“ eines Selbstverständnisses, stellt einen weiten – gegen eine einschränkende Bestimmung auf „nicht-religiös“ – gerichteten Humanismus-Begriff vor, fordert einmal mehr die Überwindung des „säkularen“ Humanismus und kritisiert die Distanz vieler Atheisten und Agnostiker zum Humanismus.

Autor: Horst Groschopp
Erschienen: 01/2018
Seiten: 18 Seiten
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Über Martin Luthers Wirtschaftsethik

Über Martin Luthers Wirtschaftsethik
(c) Gabi Schoenemann / pixelio.de

Luther lesen bedeutet, seine neuartigen Antworten auf seine radikalen Fragen zu Gott, Mensch und Welt zu identifizieren. Wer sich dieser Aufgabe stellt, nähert sich Luther mit hermeneutischem Interesse: Wir fragen, welche Probleme Luther hatte, warum und woher er sie hatte, welche Lösungskonzepte er im Laufe der Zeit entwickelte, und welche neuen Probleme sich für ihn selbst und für andere aus seinen Antworten ergaben. Diese Art der Luther-Lektüre ist legitim und besonders für Historiker, Geistesgeschichtler und Religionswissenschaftler fruchtbar. Wer sich unter diesen Prämissen mit Luther beschäftigt, nimmt beispielsweise das obige Motto zum Anlass, zu untersuchen, was genau Luther unter ›Freiheit‹ verstand ‒ statt ihm umstandslos oder gar mit analytischem Scharfsinn einen ›Widerspruch‹ zu unterstellen.

Autor: Gerhard Engel
Erschienen: 09/2017
Seiten: 44 Seiten

 

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Wessen Wahrheit? Religion und Nichtreligion in den USA im Konflikt

Wessen Wahrheit? Religion und Nichtreligion in den USA im Konflikt
(c) Kasina / pixelio.de

Wie leben Religiöse und Nichtreligiöse in den USA zusammen? Auf der Basis von qualitativen Interviews und eingebettet in einen Überblick über typische Formen des Umgangs zwischen Nichtreligiösen und Religiösen in den USA zeichnet der Beitrag von Petra Klug die Konfliktlinien zwischen den beiden Gruppen nach und geht dabei auf die Auseinandersetzung um Wahrheit und die legitimen Quellen des Wissens ein.

Autor: Petra Klug
Erschienen: 09/2017
Seiten: 21 Seiten

 

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Heiße Luft und Exkremente oder Das Zeitalter des Bullshits

Heiße Luft und Exkremente oder Das Zeitalter des Bullshits
Bullshit

Das Problem von Wahrheit und Lüge in der Politik ist kein neues. Und vielleicht sind auch die heute unter dem Titel „Postfaktizität“ diskutierten Phänomene viel weniger neu als wir geneigt sind anzunehmen.  Der nordamerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt hat seinen kurzen Text „Bullshit“ zum ersten Mal 1996 veröffentlicht, aus heutiger Sicht erscheint sein Inhalt ungeheuer hellsichtig. Ralf Schöppner hat es neu gelesen und beschreibt anhand einiger Beispiele, die Strategie Bullshit von Lüge abzugrenzen.

Autor: Ralf Schöppner
Erschienen: 05/2017
Seiten: 6 Seiten

 

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