Vielfalt statt Reformation. Humanistische Beiträge zum Dialog der Weltanschauungen

Cordula Bachmann hebt in ihrer Rezension die Aktualität des Buches auch im Jahr nach dem Reformationsjubiläum hervor. Sie verweist auf eine Umfrage der Wochenzeitung DIE ZEIT aus März 2018 an deren Leserinnen und Leser, ob Deutschland ein christliches Land sei. Die Antworten spiegelten die vielfältige Kritik der Autorinnen und Autoren an der Einschätzung der historischen und gegenwärtigen Bedeutung des Christentums für Deutschland durch Religions- und Kirchenvertreterinnen.

Herausgeber: Ralf Schöppner
Verlagsort: Aschaffenburg
Verlag: Alibri
Erschienen: 2017
Seiten: 262 Seiten
Preis: 20,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-86569-225-2
Rezensentin: Cordula Bachmann

 

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Vielfalt statt Reformation. Humanistische Beiträge zum Dialog der Weltanschauungen

Cordula Bachmann hebt in ihrer Rezension die Aktualität des Buches auch im Jahr nach dem Reformationsjubiläum hervor. Sie verweist auf eine Umfrage der Wochenzeitung DIE ZEIT aus März 2018 an deren Leserinnen und Leser, ob Deutschland ein christliches Land sei. Die Antworten spiegelten die vielfältige Kritik der Autorinnen und Autoren an der Einschätzung der historischen und gegenwärtigen Bedeutung des Christentums für Deutschland durch Religions- und Kirchenvertreterinnen.

Herausgeber: Ralf Schöppner
Verlagsort: Aschaffenburg
Verlag: Alibri
Erschienen: 2017
Seiten: 262 Seiten
Preis: 20,00 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-86569-225-2
Rezensentin: Cordula Bachmann

 

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Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?

(c) Thorben Wengert / pixelio.de

Thomas Heinrichs verweist in seinem Debattenbeitrag auf das Problem, dass unter gesellschaftlichen Bedingungen eines weltanschaulichen und religiösen Pluralismus die Anwendung von Neutralitätsgesetzen diskriminierende Tendenzen bekommen kann. Er diskutiert die „Kopftuch-Frage“ im öffentlichen Dienst als Integrationsfrage, widerspricht der Identifikation von „Staat“ und Lehrerbekleidung, verweist auf die verbreitete Überschätzung des Lehrereinflusses auf Schüler und rät zu mehr Gelassenheit.

 

Autor: Thomas Heinrichs
Erschienen: 04/2018
Seiten: 8 Seiten

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Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?

(c) Thorben Wengert / pixelio.de

Thomas Heinrichs verweist in seinem Debattenbeitrag auf das Problem, dass unter gesellschaftlichen Bedingungen eines weltanschaulichen und religiösen Pluralismus die Anwendung von Neutralitätsgesetzen diskriminierende Tendenzen bekommen kann. Er diskutiert die „Kopftuch-Frage“ im öffentlichen Dienst als Integrationsfrage, widerspricht der Identifikation von „Staat“ und Lehrerbekleidung, verweist auf die verbreitete Überschätzung des Lehrereinflusses auf Schüler und rät zu mehr Gelassenheit.

 

Autor: Thomas Heinrichs
Erschienen: 04/2018
Seiten: 8 Seiten

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Das Rätsel – Bild mit Mythos: Aus der Frühgeschichte des „modernen Humanismus“

Jean-Auguste-Dominique Ingres [Public domain], via Wikimedia Commons
Wir dokumentieren den Vortrag von Hubert Cancik anlässlich des 75. Geburtstages von Frieder O. Wolf im Rahmen des Akademie-Kolloquiums „Ein Leben für Befreiung von und zu“ am 13. Februar 2018. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit künstlerischen Verarbeitungen des Ödipus-Motivs weist der Autor auf die aktuelle Notwendigkeit eines „Neuen Ödipus“ hin. Einer, der sich ohne Gewalt oder vermeintlichem Offenbarungswissen, dafür aber mit Verstand den Widersprüchen und Rätseln des aggressiven Kapitalismus und den Problemen von Herrschaft und Befreiung stellt.

Autor: Hubert Cancik
Erschienen: 04/2018
Seiten: 12 Seiten

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„Einführung in die arabisch-islamische Philosophie“ von Mohamed Turki

Der Rezensent vergleicht die aktuelle Einführung von Mohamed Turki mit einer älteren von Geert Hendrich. Beide Darstellungen zeigten – bei allen aufschlussreichen Differenzen – den „historischen Beitrag der islamischen Reiche zu einer humanistischen Kultur der Menschheit“. Und in beiden fehle aber auch der Blick auf philosophische Debatten in den islamischen Machtbereichen, die sich außerhalb der religiös geprägten Öffentlichkeiten haben entwickeln können.

Autor: Mohamed Turki
Verlagsort: Freiburg/München
Verlag: Karl Alber Verlag
Erschienen: 2015
Seiten: 232 Seiten
Preis: 24,99 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-495-48750-1
Rezensent: Frieder Otto Wolf

 

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>>> Einführung in die arabisch-islamische Philosophie

 

„Einführung in die arabisch-islamische Philosophie“ von Mohamed Turki

Der Rezensent vergleicht die aktuelle Einführung von Mohamed Turki mit einer älteren von Geert Hendrich. Beide Darstellungen zeigten – bei allen aufschlussreichen Differenzen – den „historischen Beitrag der islamischen Reiche zu einer humanistischen Kultur der Menschheit“. Und in beiden fehle aber auch der Blick auf philosophische Debatten in den islamischen Machtbereichen, die sich außerhalb der religiös geprägten Öffentlichkeiten haben entwickeln können.

Autor: Mohamed Turki
Verlagsort: Freiburg/München
Verlag: Karl Alber Verlag
Erschienen: 2015
Seiten: 232 Seiten
Preis: 24,99 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-495-48750-1
Rezensent: Frieder Otto Wolf

 

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>>> Einführung in die arabisch-islamische Philosophie

 

„Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen“ von Yuval Noah Harari

Der Rezensent beschreibt Hararis vieldiskutiertes Buch als anregend, kurzweilig und allgemein verständlich geschriebene Philosophie. Zugleich stellt er einige ernsthafte Ärgernisse fest und diagnostiziert ihm insbesondere eine perfide Form von Antihumanismus.

Autor: Yuval Noah Harari
Verlagsort: München
Verlag: C. H. Beck Verlag
Erschienen: 2017
Seiten: 576 Seiten
Preis: 24,95 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-406-70401-7
Rezensent: Horst Groschopp

 

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„Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen“ von Yuval Noah Harari

Der Rezensent beschreibt Hararis vieldiskutiertes Buch als anregend, kurzweilig und allgemein verständlich geschriebene Philosophie. Zugleich stellt er einige ernsthafte Ärgernisse fest und diagnostiziert ihm insbesondere eine perfide Form von Antihumanismus.

Autor: Yuval Noah Harari
Verlagsort: München
Verlag: C. H. Beck Verlag
Erschienen: 2017
Seiten: 576 Seiten
Preis: 24,95 Euro
ISBN/ISSN: 978-3-406-70401-7
Rezensent: Horst Groschopp

 

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Humanistisches Profil in der offenen Gesellschaft

(c) www.JenaFoto24.de / pixelio.de

Der Autor bearbeitet die heute viele umtreibende Frage, wie humanistische Standpunkte bezogen und klar artikuliert werden können, ohne dabei Andersdenkende abzuwerten oder die Prinzipien einer offenen Gesellschaft zu verraten. Als Antwort bietet er vier wesentliche Differenzierungen für mögliche Äußerungen in weltanschaulichen Dialogen an.

Autor: Helmut Fink
Erschienen: 02/2018
Seiten: 16 Seiten

 

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